| Typ BP mit Membranmesswerk: | PN 100 |
| Einstellbereiche: | 0,1 - 3,5 bar |
| Typ AP mit Kolbenmesswerk: | PN 160 |
| Einstellbereiche: | 2,0 - 160 bar |
| Option: | auch ohne Absperrventil lieferbar |
| max. Umgebungstemperatur: | -5° C bis + 70° C |
| Medium: | alle Gase nach DVGWBlatt G 260/I |
| Werkstoff: | Stahl, verzinkt |
| Anschlüsse: | beidseitig G 1/2“ nach ISO 228 Teil 1 eingangsseitig Zapfen mit AG ausgangsseitig Spannmuffe m. IG |
| Sonderausführung: | mit BETA-Micro-Test-Gasmessanschluss (kompatibel mit anderen Mess- Systemen z. B. Mini-Mess) |
Die Überdruck-Schutzvorrichtung Typ MPV-BP/AP schützt nachgeschaltete Druckmessgeräte vor unzulässig hohem Druckanstieg bzw. Überdruck.
In Mess- und Regelanlagen können aus den verschiedensten Ursachen Drücke bzw. Druckspitzen auftreten, die den Messbereich der Manometer etc. wesentlich überschreiten.
Vorgeschaltetes Nadelabsperrventil
Das zu messende Gas gelangt durch die Bohrung im Grundkörper zum Absperrventil. Mit diesem Absperrventil kann die Messeinrichtung z. B. bei einer Druckprobe, beim Austausch des Überdruckschutz-Messwerkes etc. abgesperrt bzw. geschützt werden.
Überdruck-Schutz-Messwerk
Aus dem Absperrventil tritt das zu messende Gas in das Messwerk ein. Solange der Messdruck geringer ist als der über die Schraubenfeder auf den Kolben bzw. die Membran wirkende Gegendruck, bleibt das Ventil auf Durchlass- Stellung, bzw. lässt den Druck auf das nachgeschaltete Mess-System (Manometer, Druckmesszelle etc.) durch.
Steigt dagegen der Messdruck über den Gegendruck der Schraubenfeder, so wird das Ventil über den Kolben bzw. Membransystem geschlossen. Der Zugang zum Messgerät ist unterbrochen und dieses vor Druckanstieg geschützt.